Häufig gestellte Fragen zum Doktoratsprogramm "Antike Kulturen des Mittelmeerraumes" (DP "AKMe")

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Welche inhaltliche Ausrichtung hat das Doktoratsprogramm "Antike Kulturen des Mittelmeerraums“?

Das Doktoratsprogramm "AKMe" versteht sich als Teil einer in Aufbau befindlichen fakultätsübergreifenden Lehr-, Forschungs- und Diskussionsplattform derjenigen Institute und Studienrichtungen der Karl-Franzens-Universität, die sich mit den antiken Kulturen
des Mittelmeerraumes und seiner angrenzenden Gebiete beschäftigen. Es dient der Erstellung von Querverbindungen zwischen den teilnehmenden Instituten, soweit die Antike dabei eine wesentliche Rolle spielt.

Wie ist das DP organisiert und wie kann ich mich als StudentIn bewerben/teilnehmen?

Das Doktoratsprogramm hat derzeit 9 habilitierte Mitglieder von 6 Instituten (Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Institut für Archäologie, Institut für Klassische Philologie, Institut für Neutestamentliche Bibelwissenschaften, Institut für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte) an 3 Fakultäten (Gewi, Rewi, Theo). Der für zwei Jahre gewählte Sprecher ist Univ.-Prof. Dr.phil. Peter Scherrer (Institut für Archäologie), die stellvertretende Sprecherin Ao.Univ.-Prof. Dr.iur. Evelyn Höbenreich (Institut für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte).

Alle Studierenden einer postgradualen Studienrichtung an einem der teilnehmenden Institute sind zur Teilnahme eingeladen, sofern sie nicht in mehr als einem weiteren Doktoratsprogramm angemeldet sind. Es gibt (derzeit) auch keine inhaltliche Beschränkung der Dissertationsthemen. Über die künftige Beteiligung von MasterstudentInnen wird noch zu diskutieren sein.

Die Teilnahme erfolgt über die Anmeldung einer Dissertation und ein Gespräch mit der betreuenden Lehrperson. Auch wird um eine E-Mail an die/den KoordinatorIn unter johanna.kraschitzer(at)uni-graz.at gebeten, um in die Verteilerlisten aufgenommen zu werden. In weiterer Folge ist eine Anmeldung am gemeinsamen interdisziplinären Dissertations-Seminar "Fächerübergreifendes DoktorandInnenkolleg Antike Mittelmeerkulturen" (im Ausmaß von 1SWst./2 ECTS, wird jedes Semester angeboten) notwendig.

Welche Konsequenzen hat eine Teilnahme?

Was habe ich als StudentIn zu tun?

Die Anmeldung am gemeinsamen interdisziplinären Dissertations-Seminar "Fächerübergreifendes DoktorandInnenkolleg Antike Mittelmeerkulturen" und der Besuch der in diesem Rahmen angebotenen Veranstaltungen, die den TeilnehmerInnen per email und auf dieser homepage (http://www.uni-graz.at/antike/) unter "Veranstaltungen" angekündigt werden, ist verpflichtend. Von den DoktorandInnen wird aktive Beteiligung an den im Rahmen der Veranstaltungen geführten Diskussionen erwartet.

Die Teilnahme am Doktoratsprogramm "AKMe" erfolgt sinnvoller Weise über mehrere Semester, je nach Stand der Arbeit auch mit einer einstündigen Präsentation der eigenen Dissertation im Rahmen des gemeinsamen interdisziplinären Dissertations-Seminars "Fächerübergreifendes DoktorandInnenkolleg Antike Mittelmeerkulturen". In dieser der LV sind durchschnittlich 12 bis 15 Studierende angemeldet, wovon pro Semester durchschnittlich 2 bis 3 über ihre Dissertationsprojekte sprechen.

 

Was kann ich erwarten?

Das Doktoratsprogramm "Antike Kulturen des Mittelmeerraums" ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Lehrenden und DissertantInnen unterschiedlicher Fachrichungen, die an ähnlichen oder thematisch vergleichbaren Themen und Fragestellungen arbeiten. Es zeigt sich regelmäßig, dass selbst zu anscheinenden Spezialproblemen einzelner Fächer im Laufe der Diskussion oft überraschende methodische wie inhaltliche Querverbindungen auftreten, deren Diskussion allen nützliche und oft neue Ansätze für ihre eigene Arbeit liefert. Grundsätzlich fördern das Doktoratsprogramm und die aktive Beteiligung an selbigem die ganzheitliche Sicht der Antike und eine optimale Ausnutzung der Methodenvielfalt. Es beschäftigt sich aber nicht schwerpunktmäßig mit inhaltlichen Detailproblemen einzelner Arbeiten und Thematiken. Durch wechselseitige Informationsweitergabe und die gemeinsame Diskussion übergreifender Fragestellungen wird die Vernetzung zwischen den Instituten und Fakultäten jedoch ermöglicht und gefördert.

 

Gibt es eine Frist für die Fertigstellung der Dissertation?

Fristen für eine Fertigstellung der Dissertation ergeben sich aus den allfälligen Vorschriften der Fächer bzw. Fakultäten, an denen die Dissertation verfasst wird.

 

Welche Vorteile bietet eine Teilnahme?

Das Doktoratsprogramm "AKMe" ersetzt derzeit in (fast) allen beteiligten Fächern die früher üblichen Dissertantenkolloquien, die Teilnahme ist daher für DissertantInnen quasi verpflichtend, außer es werden gleichwertige sonstige Lehrveranstaltungen angeboten.

TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, ihr Dissertationsprojekt im Rahmen des Dissertations-Seminars vor einem aus verschiedenen Fachrichtungen und Instituten zusammen gesetzten Auditorium zu präsentieren und zu diskutieren bzw. die Arbeiten und Forschungen von KollegInnen vorgestellt zu bekommen.

Zusätzlich werden international anerkannte externe Vortragende zu Vorträgen und Workshops eingeladen, laufende interdisziplinäre Forschungsprojekte aus dem eigenen Haus vorgestellt bzw. beteiligt sich das Kolleg an Symposien, Ausstellungen usw. Die Gruppe setzt sich aus DoktorandInnen und Lehrenden aller beteiligten Studienrichtungen zusammen. Eine Vernetzung von etablierten ForscherInnen und dissertierenden JungforscherInnen ist Hauptziel des Doktoratsprogramms.

Darüber hinaus bietet die Teilnahme am Doktoratsprogramm die Unterstützung eines forschungsorientierten Umfeldes und den erleichterten Zugang zu Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Kongresse, etc.) aller teilnehmenden lehrenden Mitglieder und deren Instituten.

Welche Förderungen gibt es im Doktoratsprogramm?

Förderungs- und Anstellungsmöglichkeiten von TeilnehmerInnen ergeben sich individuell an den Instituten bzw. in dem in Gründung befindlichen "Zentrum Antike" als übergeordneter Forschungsplattform, vor allem dann, wenn Dissertationen in größere, meist interdisziplinäre Forschungsvorhaben eingebunden sind.

Die lehrenden Mitglieder des Doktoratsprogramms haben sich verpflichtet, die Teilnahme an eigenen wissenschaftliche Veranstaltungen (Lehrveranstaltungen, Kongresse, etc.) allen Studierenden des Programms nach Möglichkeit frei und kostenlos zugänglich zu halten.

Weiters ist im Doktoratsprogramm derzeit eine befristete Halbtagsstelle verankert, die von einer/m studierenden Teilnehmer/in jeweils für ein halbes Jahr (6 Monate) besetzt werden kann und deren Aufgabe die administrative Unterstützung der/s Sprecher/s, die Koordination und Ankündigung der Veranstaltungen und die Wartung der Homepage ist.

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Kontakt

Sekretariat
Universitätsplatz 3,II 8010 Graz

Elisabeth Bischof
+43 (0)316 380 - 8050
+43 (0)316 380 - 9716

https://doktoratsprogramm-antike-kulturen.uni-graz.at/de/

Kontakt

Sprecher des Doktoratsprogramms
Universitätsplatz 3,II 8010 Graz

Univ.-Prof. Dr.habil. Wolfgang Spickermann
+43 (0)316 380 - 2340

https://doktoratsprogramm-antike-kulturen.uni-graz.at/de/

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